Die Ausbildung

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Die Ausbildung

Die Rettungshundearbeit erfordert, wie alle Tätigkeiten in Hilfsorganisationen, ein sehr hohes zeitliches Engagement von den Einsatzkräften.

Interessenten werden von uns zu einem Probetraining eingeladen, das erste Training erfolgt in der Regel ohne Hund und dient dazu die Rettungshundearbeit als solches kennenzulernen. Bekundet ein Interessent, nach diesem ersten Einblick, weiteres Interesse, findet ein zweites Training an einem anderen Trainingstag, diesmal mit Hund, statt.

Wer sich entscheidet ernsthaft in die Ausbildung einzusteigen, wird zunächst für 6 Monate als Staffelanwärter in die Staffel aufgenommen. Während dieser Zeit beginnt schon die eigentliche Ausbildung des Mensch/Hund Teams.

Die Ausbildung zum Rettungshundeführer erfolgt zum größten Teil in der eigenen Staffel und dauert in der Regel 2-3 Jahre. Rettungshundearbeit ist Teamarbeit, deshalb bleibt die Mannschaft am Trainingstag bis zum offiziellen Ende zusammen. Trainiert wird zweimal wöchentlich an unterschiedlichen Orten. Ein Trailteam besteht aus einem Hundeführer und 2 Helfern. Unsere Hundeführer laufen nicht nur ihren eigenen Trail, sondern gehen auch bei den anderen Hundeführern als Helfer mit oder dienen als Versteckperson. Dies fördert die Zusammenarbeit im Team und das Kennenlernen des Suchverhaltens der anderen Hunde, denn im Einsatz laufen die Hundeführer die noch in der Ausbildung sind, als Helfer mit. Da sich die Hundeführer und Helfer im Einsatzgeschehen auf einander verlassen müssen, ist es notwendig so oft als möglich am Training teilzunehmen.

Neben der praktischen Ausbildung laufen auch theoretische Schulungen die jährlich bzw. einige alle zwei Jahre wiederholt werden müssen. Die Themen sind vielfältig z.B. Funkausbildung, Suchtaktik, Verhalten gegenüber Angehörigen, Unfallverhütungs-vorschriften, Erste Hilfe, Erste Hilfe Hund, Orientierung im Gelände, Karte und Kompass, Helferarbeit und vieles mehr.

Zusätzlich zu den praktischen und theoretischen Ausbildungseinheiten in der Staffel kommen Teilnahmen an mehrtägigen Seminaren. Dort läuft man Trails unter Anleitung anderer Ausbilder, bekommt wertvolle Tips und ein Feedback des eigenen Lesitungsstands. Sehr fortgeschrittene Mantrailer können während eines solchen Seminars eine sogenannte Sichtung beantragen, das heißt der Ausbilder beurteilt den gelaufenen Trail als Teil der Prüfungszulassung. Der Hundeführer braucht zwei Sichtungen, um seine Prüfungszulassung zur Hauptprüfung zu erhalten.

Bis zur Hauptprüfung ist es für den Hundeführer und den Hund ein langer Weg der Ausbildung mit einem Wesens- und Eignungstest für den Hund, der Mantrailing-Vorprüfung, vielen Stunden gemeinsamen Trainings und einigen Seminaren.

Immer noch Interesse an der Rettungshundearbeit?

Dann machen Sie mit uns einen Termin für ein Probetraining aus.

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